Battlefield™ 6

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News-Artikel

Leitfaden zum Seekrieg – Einsatz von Wasserfahrzeugen

17. Juli 2026

INHALTSVERZEICHNIS

Bewaffnete Patrouillenboote rasen auf eine tropische Küste zu, während Explosionen in der Nähe eines Strandgebäudes aufbrechen, Soldaten an Land vorrücken und Hubschrauber und Kampfjets über ihnen fliegen.

Bereit, das Kriegsglück zu wenden?

Seekriegsführung war schon immer ein entscheidender Bestandteil der Battlefield-Reihe. Sie fängt nicht nur das gewaltige Ausmaß des Krieges ein, sondern ist auch ein Element der Stein-Schere-Papier-Dynamik, die die einprägsamsten Momente der Serie befeuert. 

In Season 4 für Battlefield 6 kehren Wasserfahrzeuge im Multiplayer-Modus auf zwei neuen Karten zurück: Tsuru Reef, eine brandneue Karte, die zum Start verfügbar sein wird, und Wake Island, ein Franchise-Klassiker, der später in der Season zurückkehrt. Vor der glorreichen Wiederkehr des Seekrieges erfährst du hier, wie du die Konkurrenz kielholen lassen kannst, beginnend mit einem Überblick über diese neuen Features:

Battlefield 6 Season 4 Werbebild, das einen Soldaten mit Gewehr, einen Strandangriff, eine Explosion, Palmen und überfliegende Kampfjets zeigt.

EINSATZ VON WASSERFAHRZEUGEN IN BATTLEFIELD 6

Ein Militärhubschrauber fliegt tief über eine tropische Küste, während Soldaten von einem gepanzerten Boot aus durch flaches Wasser vorrücken.

Um ein Schiff zu steuern, verwendet man dieselbe Steuerung wie bei einem Landfahrzeug, zum Beispiel ein Panzer. Zum Beispiel steuert der linke Stick auf einem Controller – oder die WASD-Tasten auf Tastatur und Maus – Gas, Rückwärtsgang und Lenkung des Wasserfahrzeugs.

Erfahrene Seeleute wissen, dass es einfacher ist, ein Wasserfahrzeug in Bewegung zu halten, als es ständig im Wasser zu stoppen und zu beschleunigen. Während die neue Wellentechnologie entlang von Landmassen natürliche Deckung bieten kann, ist ein unbewegliches Boot eine leichte Beute für gegnerische Wasserfahrzeuge, Luftfahrzeuge und Pioniere am Ufer. 

Dieses neue dynamische Wellensystem schafft zudem zwei unterschiedliche Schifffahrtserlebnisse: offene- und Binnengewässer. Auf hoher See rund um Wake Island und Tsuru Reef werden große Wellen die Navigation erheblich erschweren. Rechne damit, dass starker Seegang dein Wasserfahrzeug wegdrängt, was die Zielgenauigkeit der Bordwaffen beeinträchtigen oder sogar zu Sprüngen führen kann. Außerdem kann es vorübergehende Deckung für mögliche Hinterhalte schaffen und gelegentlich feindliches Feuer blockieren.

Binnengewässer sind hingegen ruhiger und berechenbarer. Obwohl es einfacher ist, ein Boot durch Flüsse und um Seen herum zu steuern, ist deine Squads in diesen Gewässern auch sehr nahe an potentiell gefährlichen Küsten. Nicht nur Gegner, sondern auch das Stranden eines Fahrzeugs stellt eine Gefahr dar, da es dadurch unbrauchbar wird. Sofern du dein Boot nicht in einen statischen Geschützturm verwandeln willst, ist es ratsam, dein Wasserfahrzeug in der Mitte schmaler Wasserwege und fern von Strandabschnitten zu halten.

Abgesehen von diesen Navigationsgrundlagen solltest du wissen, dass beide Wasserfahrzeuge – das RCB-90 Patrouillenboot und das 7.7M NSW RHIB – ihre eigenen Stärken und Schwächen haben.

RCB-90 PATROUILLENBOOT

Militär-Patrouillenboot, markiert 826, rast über raue Ozeanwellen, ausgestattet mit einem montierten Waffensystem auf dem Dach.

An unsere Battlefield 4-Veteran:innen: Willkommen zurück an Bord der RCB-90.

Dieses zweisitzige Patrouillenboot ist ein massigeres, voll ausgerüstetes Schiff, das gebaut wurde, um Kontrolle über das Schlachtfeld von See aus zu erringen. Im Austausch für eine reduzierte Manövrierfähigkeit, besonders bei Kurvenfahrten, verfügt das RCB-90 über einen größeren Gesundheitswert im Vergleich zum 7.7M NSW RHIB und beinhaltet mehrere Bordwaffensysteme. 

Es dient auch als Einsatzpunkt: Wenn es sich in der Nähe des Ufers oder eines Docks befindet, öffnet das Boot die vordere Rampe automatisch. Dadurch können alle im Team an der Rampe als Infanterie spawnen, ideal für Landungsoperationen oder das Erreichen von Zielen in der Nähe von Häfen.

Sitzt du hinterm Steuer dieses Schiffes stehen dir außerdem Raketen, sowie eine Maschinenkanone oder ein rotierendes, schweres MG (SMG) zur Verfügung. Als Primärwaffe eignet sich die ballistische Kanone besser für Seekämpfe auf kurze Distanz oder das Beschießen von Zielen am Ufer, während das SMG effektiver gegen Infanterie und Luftfahrzeuge ist. Die sekundären Raketen sind entscheidende Kampfinitiatoren, die besonders effektiv gegen gegnerische Wasserfahrzeuge sind. Gewöhne dir an, zuerst Raketen abzufeuern und dann mit der Maschinenkanone oder dem SMG nachzusetzen, wenn du in idealer Nahkampfdistanz bist, damit das Patrouillenboot Munition spart und vom Radar bleibt, bis es taktisch optimal positioniert ist.

Das primäre Ziel der zweiten Person sollte sein, die 120-mm-Mörsergranaten des Patrouillenbootes abzufeuern, in Abhängigkeit von der aktuellen navigation des Bootes versteht sich. Es gibt zwei verschiedene Modi zum Abfeuern von Mörsern: Manuelles Zielen, das einem Panzerturm ähnelt, ist hervorragend für Bedrohungen auf kurze Distanz geeignet, während stabilisiertes indirektes Feuer das Anzielen von Punkten auf der Karte auch ohne direkte Sichtlinie ermöglicht. Fortgeschrittene Spieler:innen können auch die Mündungsgeschwindigkeit des Mörsers ändern, um Reichweite und Flugzeit zum Ziel anzupassen. 

Mörsergranaten gibt es in verschiedenen Ausführungen; für einen kurzen Überblick findest du hier eine schnelle Liste, welche Mörser ausgerüstet werden können und wie man sie am besten einsetzt:

  • HOCHEXPLOSIV: Hochexplosiver Sprengstoff, der beim Aufprall explodiert, ähnlich der tragbaren Mörsergranate des Versorgungs-Gadgets. Gedacht für direkten, präzisen Beschuss.
  • LUFTDETONATION: Explodiert in der Nähe von feindlichen Fahrzeugen oder beim Aufprall auf Oberflächen. Verursacht weniger Schaden in einem größeren Radius im Vergleich zu hochexplosiven Mörsergranaten.
  • GELENKT: Zielsuchende Mörser gegen Land- und Wasserfahrzeuge. Perfekt für gezielte Angriffe, wenn auch mit der Möglichkeit, zu verfehlen, falls defensive Maßnahmen (wie IR-Rauch) eingesetzt werden.
  • RAUCH:Erzeugt beim Aufprall eine große Rauchwolke. Ausgezeichnetes strategisches Hilfsmittel zur Tarnung von Bewegungen, auch für Verbündete, die an den Küstenlinien vorrücken.
  • BELEUCHTUNG:Schwebt vom höchsten Punkt herab und markiert während seines Abstiegs Gegner – sowohl Infanterie als auch Fahrzeuge – auf der Minikarte. Ziele hoch und in die Nähe von Gebieten, in denen sich Feinde verstecken oder auf die sie sich zubewegen könnten.

Die Anpassungsoptionen des Patrouillenbootes erstrecken sich auch auf die Waffen des Fahrersitzes, was den Austausch von zielerfassenden Rakete gegen ungelenkte Raketen und Kaliberwechsel bei Maschinenkanonen einschließt, sowie auf die Ausrüstung des Bootes. Standardmäßig ist das Patrouillenboot mit IR-Rauch ausgestattet, um potentielles Zielerfassungsfeuer zu unterbrechen, sowie mit einem zusätzlichen Ausrüstungsplatz für Torpedos oder Minen, die vom Heck (oder für Landratten: vom hinteren Teil des Bootes) abgefeuert werden.

Torpedos verursachen verheerende, drahtgelenkte Einschläge auf feindlichen Wasserfahrzeugen, während Minen dazu dienen, ahnungslosen Schiffsbesatzungen die Segeltörns zu vermiesen. Die Wahl liegt bei dir für diesen alternativen Sprengkörper; entscheidest du dich für eine riskantere Spielweise? Oder wählst du den geduldigen Ansatz und lockst Feinde strategisch in ungünstige Positionen?

7,7M NSW RHIB

Zwei Soldaten fahren in einem Patrouillenboot über offenes Wasser, wobei einer steuert, während der andere ein montiertes schweres Maschinengewehr bedient, während das Boot durch die Wellen rast.

Die 7,7M NSW RHIB, erstmals in REDSEC eingeführt, bietet vielleicht nicht so viele Anpassungsmöglichkeiten, aber ihr Design ist perfekt, um schnell mit dem gesamten Squad durch die Wellen zu peitschen. Als kleineres Fahrzeug kann es besser durch Wellen verdeckt werden und gleitet mit größerer Leichtigkeit durch kleine Gewässer.

Beachte jedoch seine geringen Gesundheitswert und den Mangel an Deckung für alle an Bord. Für dieses Fahrzeug gilt: Wer zu langsam ist, stirbt: Bist du zu langsam, werden Feinde dich sicher ausschalten, während schnelle Bewegungen zu flinken, aggressiven Spielzügen führen könnten. 

Seine einzige Bordwaffe ist ein Maschinengewehr, das leichte Fahrzeuge oder Feindgruppen durchlöchern kann. Höchstwahrscheinlich werden die Passagiere einer RHIB die Feuerkraft mit ihren eigenen Waffen gewehrleisten, aber wer dieses Maschinengewehr bedienen kann, kann in einer Notsituation starkes Sperrfeuer legen.

TOP FÜNF TIPPS UND TRICKS FÜR DEN SEEKRIEG

Militärische Patrouillenboote rasen durch raue See auf einen riesigen Flugzeugträger zu, während Kampfjets und Hubschrauber über ihnen fliegen und Explosionen und Rauch über dem umliegenden Schlachtfeld aufsteigen.

  1. REITET DIE WELLEN. Rechne damit, dass offene Gewässer Boote dank dynamischer Wellen herumschleudern; nutze sie als Deckung, um Bewegungen zu verbergen oder eingehendes Feuer zu blockieren.
  2. ACHTET AUF DIE BEWEGUNG DES MEERES. Passe dein Ziel an die Bewegung des Wassers unter deinem Fahrzeug an. Es erfordert vielleicht Übung, aber das Vorhersehen der Schwankungen ist der Schlüssel zu präzisem Feuer!
  3. WER RASTET, ROSTET. Boote brauchen Zeit, um nach einem Stopp wieder in Bewegung zu kommen. Halte dein Wasserfahrzeug in Bewegung; selbst kleine Kreise helfen dir, eine träges wieder-in-Fahrt-Kommen und Feindangriffe zu vermeiden.
  4. ANPASSEN UND ZERSCHMETTERN. Mit mehreren Mörseroptionen und verfügbaren Torpedos kannst du durch das Aufleveln des RCB-90 Patrouillenbootes zu einer vielseitigen Bedrohung werden, sowohl direkt gegen Infanterie, Land-, See- und Luftfahrzeuge, als auch indirekt durch Rauch und Aufklärungswerkzeuge.
  5. RHIB FÜR SCHNELLE BEWEGUNGEN. Die kleinere 7,7M NSW RHIB ist dafür gebaut, schnell durch Wasserwege zu manövrieren: Nutze sie, für tödliche Flankierungen von Feinden auf dem Trockenen.

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